Handelsmarketing, Verkaufsförderung, POS Marketing, Instore Marketing, das sind die Schlagworte für Wege aus der Krise. Nicht umsonst funktioniert die „Abwrackprämie“ – quasi eine staatlich gestützte Promotion – so gut. Nicht umsonst vermeldet Runnerspoint im Rahmen der Aktion „25 % Jubirabatt auf Alles“ den höchsten Umsatz an einem Tag seit Unternehmensgründung.
Gerade in der Krise kommt es darauf an, mittels kurzfristig wirksamer Maßnahmen Terrain gut zu machen, die Felder abzustecken und ggf. neu zu besetzen. Die Schnellen schlagen die Langsamen! Und alle o.g. VKF Maßnahmen wirken letztlich schneller als jede Werbekampagne. Werbekampagnen haben das Ziel Images langfristig aufzubauen oder zu verändern. Handelsmarketing und Verkaufsförderung sorgen für den kurzfristigen Abverkauf und tragen damit unmittelbar dazu bei, krisenhafte Situationen schnell zu bewältigen.
Idealerweise folgen derartige Aktionen dem Leitmotiv „promotion that built brand image“. Das bedeutet, daß Motto und Mechanik der Verkaufsförderungsmaßnahme in einem inneren Zusammenhang mit der Marke und deren Identität stehen sollten. Und so Markenwerte an den POS (verstanden als Ort der Entscheidung, „point of truth“) tragen.
Ein Gedankenexperiment macht deutlich, welche große Wirkung Handelsmarketingmaßnahmen entfalten können: Man stelle sich vor, von einem 10 Mio. € Werbebudget nur 10 %, also 1 Mio. €, in verkaufsfördernde Maßnahmen umzulenken. Diese veränderte Mittelallokation würde sicher dazu beitragen, kurzfristig und schnell den Umsatz und Absatz gravierend zu steigern. Runnerspoint und der Staat mit der Abwrackprämie haben es vorgemacht
Schlagworte: Handelsmarketing, Krise, POS Markeing, Verkaufsförderung

