Über den Einsatz von Anglizismen wird immer wieder und auch gerne diskutiert. Nicht nur im Bereich der Werbung. Der frühere Bandwurm “Sommerschlussverkauf” wurde oft mit dem wenig eleganten “SSV” oder “WSV” abgekürzt. Aber welches “Wording” verwendet man denn heutzutage, um den Verkauf reduzierter Saisonware, in diesem Fall einem bundesweit tätigen Sportschuh-Einzelhändlers, anzukurbeln? Oder genauer: Was wollen Konsumenten hören? Und: Welche Art der Warenpräsentation wird aus Sicht der Verbraucher favorisiert? Aha! führte zu diesem Thema eine Online-Befragung durch.
Solide 61 Prozent der 130 Teilnehmer favorisierten den Begriff “Sale”; gefolgt von “Reduziert” (18 Prozent). Die weiteren Begriffe wie “Schnäppchen” oder die martialische “Rabattschlacht” konnten nur je 7 Prozent überzeugen. Fazit: Je nach Sortiment und Zielgruppe darf ruhig auch einmal prägnant kurzes “Sale” den Weg zur reduzierten Ware weisen!
Auch bei der Frage, wie die reduzierte Ware im Laden präsentiert werden soll, gibt es ein eindeutiges Votum: 85% bevorzugen die direkte Auszeichnung des Endpreises direkt an der Ware. und erteilten damit der Variante, den Rabatt erst an der Kasse abgezogen zu bekommen, eine deutliche Abfuhr.
Weitere Ergebnisse der Befragung zu den Fragstellungen “farbliche Differenzierung der Rabattstufen” oder “machen hohe Rabatte skeptisch?” finden sich in den entsprechenden Charts. Auswertung Befragung
Schlagworte: Rabatt, Sale, Schlussverkauf

